Bischoff Handschriftenkatalog

Erzählung

Der Eintrag,
seine Arten und Felder

Drei Kapitel: die Arten von Einträgen, die Felder eines Haupteintrags und der Prüfstand der Transkription.

  1. 1Die Arten von Einträgen
  2. 2Die Felder eines Haupteintrags
  3. 3Der Prüfstand

Kapitel 1

Die Arten von Einträgen

Der Katalog kennt mehr als eine Art von Eintrag. Die meisten, 8.163 von 10.014, sind Haupteinträge mit einer laufenden Nummer; die Nummern zählen über die Teile hinweg, gelesen sind Teil I 1–2038, Teil II 2039–3884, Teil III 2412–7656.

1.116 Einträge sind Verweise. Sie nennen nur die Signatur und schicken mit „s.“ zu dem Ort, an dem die Handschrift beschrieben ist.

526 Einträge tragen das Zeichen ⊗ in der Nummernspalte und meist keine Nummer: Die Handschrift wurde in der Literatur zu Unrecht dem neunten Jahrhundert zugewiesen, oder Bischoff hat sie zunächst dafür erwogen.

171 Einträge beschreiben ältere Handschriften mit Zusätzen des neunten Jahrhunderts, 20 tragen eine Nachtragsnummer aus Teil II zur Reihe von Teil I. Die Nachträge zu Teil I selbst (60 Einträge) sind in diesen Zahlen nicht enthalten.

Kapitel 2

Die Felder eines Haupteintrags

Ein Haupteintrag folgt der gedruckten Feldfolge: Nummer, Signatur, Inhalt, Beschreibung mit Blattzahl, Maßen und Zeilen, Schrift, Literatur und zuletzt der Ursprung; die Provenienz steht vor dem Inhalt. Die Balken zeigen, wie oft ein Feld in den 8.163 Haupteinträgen der drei Teile gelesen wurde.

Signatur (94 Prozent), Inhalt (93) und Ursprung (91) sind fast immer belegt.

Die Provenienz ist mit 29 Prozent das seltenste Feld, die Literatur mit 59 Prozent das zweitseltenste. Ob der Katalog ein Feld nicht nennt oder die Transkription es nicht gefasst hat, trennt diese Zählung nicht.

Kapitel 3

Der Prüfstand

Ein unabhängiges Werkzeug hat 1.641 transkribierte Seiten mit dem Vision-Werkzeug der Plattform gelesen und mit dem Seitentext verglichen. Stand ist der 30. September 2026: 1.560 Seiten in Ordnung, 54 mit Warnung, 27 beanstandet (1,7 Prozent).

In Teil I sind 12 Seiten beanstandet. Die häufigsten Beanstandungen sind Fußnotentext im Fließtext (12 Mal) und fehlender Text (66 Mal).

In Teil II sind es 8 Seiten.

Die beanstandeten Seiten stehen im Vorspann, also in Einleitung und Abkürzungsverzeichnis, nicht im Katalog. Dort hat die Prüfung Fußnoten im Fließtext oder Text über die gedruckte Seite hinaus gefunden. Ein weiterer Lese-Lauf betrifft nur diese Seiten. Am Katalog ändert er nichts.