Kepleriana 2026

Johannes Kepler · Edition und Nachlass

Kepleriana 2026

Die Geschichte der Kepler-Kommission, die digitale Ausgabe der Gesammelten Werke und die Faksimiles, die am 14. März 2024 in München aufgenommen wurden.

Geschichte

Die Geschichte der Kepler-Kommission

Nachlass, Pulkowo und die Gesammelten Werke, mit einer Faksimile-Edition der Münchner Kepleriana von 1927 bis 1941. Nickelsen und Graßhoff, 27. September 2026.

  1. 1Vorbemerkungen
  2. 2.1Vorgeschichte des Nachlasses, 1630–1928
  3. 2.2Vorgeschichte der Edition, 1858–1928
  4. 2.3Der Weg zur Kommissionsgründung
  5. 2.4Die Edition bis 2017
  6. 3.1Petersburg und die Euler-Opera-omnia
  7. 3.2Die Zerstreuung der Handschriften
  8. 3.3Die Münchner Kepleriana
  9. 3.4Ausblick: KGW-ai
  10. 4Editionsgrundsätze der Faksimiles

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Kepler Gesammelte Werke

Sechsundzwanzig Bände der Ausgabe, von Mysterium cosmographicum bis zum Register, mit der Sekundärliteratur daneben.

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14. März 2024

Kepleriana Scans 2024

Acht Gruppen von Scans, aufgenommen an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: Register, Korrespondenz, Drucke und Reproduktionen zweier Briefe von 1630. Jede Gruppe versammelt die Blätter einer Mappe. Die Originale der Briefe an Philipp Müller liegen in Philadelphia; die Münchner Blätter sind Reproduktionen.

  1. Gruppe 1Kepler-Drucke, Abschriften und Deckblatt der Korrespondenzeingänge11 Seiten
  2. Gruppe 2Korrespondenz Caspar, Ausgang 1935 und Eingang 1941; Kepler-Photostats32 Seiten
  3. Gruppe 3Walther von Dyck an Max Caspar, München, 22. November 19322 Seiten
  4. Gruppe 4Register der Korrespondenzeingänge 1927–193523 Seiten
  5. Gruppe 5Korrespondenzeingänge 193527 Seiten
  6. Gruppe 6Kepler an Philipp Müller, Sagan, 16./26. Januar 16302 Seiten
  7. Gruppe 7Begleitblätter zu KGW 18, Nr. 11223 Seiten
  8. Gruppe 8Begleitblatt zu KGW 18, Nr. 11201 Seite

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Erläuterung des methodischen Ansatzes

Famulus

Der Gehilfe, der das Material dieser Ausgabe vorbereitet und nicht urteilt. Gerd Graßhoff, 23. September 2026.

Famulus besteht aus spezialisierten Fachkräften. Sie finden, lesen, datieren, zählen, vergleichen, rekonstruieren und prüfen. Keine von ihnen urteilt. Der Gelehrte urteilt. Das Vorbild sind die Amanuenses des Erasmus: einer schrieb nach Diktat, ein anderer ordnete Manuskripte, ein dritter stellte Belegstellen zusammen.

Drei Einrichtungen tragen die Arbeit. Eine Sprachinstitution hält Gebrauchsregeln, die zitiert und revidiert werden können. Eine Wissensbasis hält die erschlossenen Sammlungen; jede Behauptung hat darin ihren Fundort. Eine Methodeninstitution hält das Verfahren. Die Schritte eines Forschers stehen in einem Notebook: Frage, Antwort und Prüfung.

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Bände zum Einstieg

Sieben Bände der Gesammelten Werke im Viewer. Die ganze Ausgabe liegt hinter „Ausgabe öffnen“.

Daneben